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Michigan Rocks

Manche Rezepte begleiten uns ein Leben lang – selbst dann, wenn wir sie jahrelang nicht mehr finden können. Sie tragen Erinnerungen in sich: an die Küche einer Tante, an den Duft von Butter im Ofen, an Nachmittage, an denen die Zeit langsamer verging. Genau so ein Rezept sind die klassischen German Rocks. Kein moderner Trendkeks, keine überladene Süßigkeit, sondern ein ehrliches, bodenständiges Gebäck, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Ich habe jahrelang nach diesem Rezept gesucht.

Was macht German Rocks so besonders?

Anders als moderne Kekse, die oft mit Schokoladenstückchen oder Zuckerguss überladen sind, zeichnen sich German Rocks durch ihre Ausgewogenheit aus. Butter sorgt für eine cremige Textur, Nüsse verleihen ihnen eine wohlige Wärme und einen reichhaltigen Geschmack, und genau die richtige Menge Zucker rundet alles ab, ohne die Aromen zu überdecken. Diese Kekse sind zum Genießen gedacht, Bissen für Bissen.

Ihr Name mag oft Verwunderung auslösen, doch ihre Anziehungskraft ist universell. Schlicht, ja fast rustikal im Aussehen, bieten sie nach dem Backen eine zarte Knusprigkeit außen und einen weichen Kern, der buchstäblich auf der Zunge zergeht.

Für alle, die mit selbstgebackenen Kuchen aufgewachsen sind

Zutaten für Michigan Rocks

Allzweckmehl – 2 Tassen,

ungesalzene Butter, weich – 1 Tasse,

Kristallzucker – 1/2 Tasse,

Salz – 1/4 Teelöffel

, Vanilleextrakt – 1 Teelöffel,

gehackte Walnüsse – 1/2 Tasse,

Puderzucker – zum Bestäuben (optional)

Jede Zutat ist wichtig. Die Butter muss weich sein, damit sie sich gut einarbeiten lässt, die Nüsse müssen fein gehackt sein, damit sie sich gleichmäßig verteilen, und das Mehl muss genau abgemessen werden, damit der Teig zart bleibt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein perfektes Ergebnis

Schritt 1: Backofen und Backblech

vorbereiten Klicken Sie auf die nächste Seite

Heizen Sie den Backofen auf 175 °C (350 °F) vor. Legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus. Dadurch kleben die Kekse nicht fest und backen gleichmäßig, ohne dass sie unten zu dunkel werden.

Schritt 2: Butter und Zucker schaumig rühren

In einer mittelgroßen Schüssel die weiche Butter mit dem Puderzucker vermengen. Schlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Dieser Schritt ist wichtig, da er die Grundlage für einen zarten und formstabilen Keks bildet.

Schritt 3: Den Teig zubereiten.

Vanilleextrakt hinzufügen und verrühren. Mehl und Salz nach und nach unterrühren, bis ein weicher Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, da die Kekse sonst hart statt krümelig werden.

Der Teig sollte sich leicht formen lassen und sich glatt anfühlen.

Schritt 4: Nüsse unterrühren.

Die gehackten Nüsse vorsichtig unterheben und gleichmäßig im Teig verteilen. Jeder Keks sollte bei jedem Bissen einen nussigen Biss bieten.

Nüsse sind eine traditionelle Zutat, bringen aber auch einen warmen und wohltuenden Geschmack mit sich, der wunderbar mit dem buttrigen Boden harmoniert.

Schritt 5: Die Kekse formen

Formen Sie kleine Teigkugeln mit etwa 2,5 cm Durchmesser. Legen Sie diese mit einem Abstand von etwa 5 cm auf das vorbereitete Backblech. Sie verlaufen beim Backen etwas.

Man muss sie nicht flachdrücken. Ihre natürliche Form ist Teil ihres altmodischen Charmes.

Schritt 6: Kochen und Abkühlen

Backen Sie die Kekse 12 bis 15 Minuten lang und beobachten Sie sie gegen Ende der Backzeit aufmerksam. Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Backen Sie sie nicht zu lange: Sie sollten hell und weich bleiben.

Lassen Sie die Kekse etwa fünf Minuten auf dem Backblech ruhen, bevor Sie sie zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter legen.

Schritt 7: Zum Schluss leicht abstauben

Nach dem Abkühlen können Sie die Kekse nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Dieser Schritt ist optional, verleiht ihnen aber den letzten Schliff und eine zusätzliche Süße.

Tipps von erfahrenen Hobbybäckern:

Deutsche Felsenkekse werden mit der Zeit sogar noch besser. Nach ein bis zwei Tagen in einem luftdichten Behälter intensiviert sich ihr Geschmack und ihre Konsistenz wird noch ansprechender.